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POLITISCHE INTERAKTIONEN:

Seit meiner ersten großen Kunstaktion, der MITTELMEERVERBRENNUNG im Jahr 1976
und dem sehr erfolgreichen MITTELMEERBOYCOTT 1977, machte ich immer wieder
ökologische und Friedensaktionen, zu denen ich auch eine erste Reihe von
BILDGEDICHTEN geschrieben habe (s. LITERATUR UND KUNST).

Während meines Engagements als Aktionshäuptling der Bürgerinitiativen gegen den
Großflughafen MII
, der am ungeeignetsten Standort im Erdinger Moos gebaut werden
sollte, - in dessen Lärmumfeld ich damals wohnte,- fanden wir keinerlei Unterstützung
der Altparteien, daher betätigte ich mich auch als Geburtshelfer der Münchner und
Bayrischen Grünen, schrieb an deren ersten Programmen mit und ließ mich auch
1980 als Zweitstimmenkandidat bei deren erster Wahlbeteiligung in Bayernaufstellen,
wobei ich als parteiloser Bürgerinitiativler von Pl.6 auf den1. Platz gewählt wurde.

Davor half ich beim Zusammenschluss der Bürgerinitiativen im Großraum München und
war KOAUTOR der ersten Münchner BÜRGERFIBEL. Viele der gemeinsamen Ziele von
damals konnten realisiert werden, wie z. B. die SEIDLVILLA als selbstverwaltetes
Bürgerzentrum zu führen, das BEGRÜNEN VON HINTERHÖFEN, ein RADWEGENETZ etc.

Die BI gegen den GROßFLUGHAFEN schafften es schon in Bayern am VGH einen Beschluss
zu erwirken, der dieses Riesenprojekt von 4 auf 2 Startbahnen und nur 60% des
Landverbrauchs reduzierte. Außerdem wurde seine Eröffnung durch den größten Prozess
in der Geschichte der BRD mit über 5700 KlägerInnen von 1972 bis 1992 hinausgezögert.


Wie sich mein politisches Engagement auf meinen Beruf als bayr. Gymnasiallehrer nach diversen
Mobbingattacken meines Arbeitgebers auswirkte, kann sich jeder Insider vorstellen. Nachdem
diverse Magen- und Darmgeschwüre meine ohnehin schon , angeschlagene Gesundheit mit
80 % MdE noch weiter verschlechterten, wurde mir 1982 empfohlen, mich vorzeitig als
Gymnasiallehrer pensionieren zu lassen. Details dazu sind in dem Kapitel WESSI UND WOSSI
meines BILDROMANS AFROPASSION nachzulesen.

Ca. 1985 baten mich die BI aus dem Lkr. Freising für sie auch für den Bundestag zu
kandidieren. Aber aus gesundheitlichen Gründen konnte ich diesem Wunsch nicht
nachkommen. Ich lud stattdessen Petra Kelly ein, in unserem Wahlkreis zu kandidieren
und nachdem wir zu dritt (sie, G. Bastian und ich) ihren Wahlkampf gemanagt hatten,
erzielte sie im Jahr darauf ein sehr gutes Ergebnis.

Im Frühjahr 2008 wirkte ich nach den getürkten Wahlen in Kenia (vom 27. 12. 2007)
mit anderen einheimischen Künstlern via Internet, Graffiti auf Mauern und Straßen und
Zeitungsartikel befriedend
auf die aufgebrachten Stämme ein. Kofi Annan gelang es schließlich,
einen Kompromiss zwischen den im Streit liegenden Parteien zu schließen.( s. dazu mein
BILDGEDICHT: WORAUF ES ANKOMMT).

Weitere Friedensaktionen z. B. durch den Einsatz meines Gemäldes GOD IS ONE als Poster etc.
sind in Nordafrika geplant.

 

 

 

 

 




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